From Scotland to Louisiana

Dieses ungewöhnliche, aber sehr interessante Thema ist der Titel einer musikalischen Reise, die im keltischen Raum beginnt und bis in die Sumpfgebiete von Louisiana führt. Das Konzert wird von den Gruppen Folk Consortium und MaCajun gestaltet.
 

MaCajun gehört zu den wenigen Bands Norddeutschlands, die sich dieser recht unbekannten Musik der französischen Einwanderer Amerikas (Cajun-Music) verschrieben haben. Die Franzosen landeten erst in Kanada und wurden von dort aus immer weiter vertrieben, bis sie ihre neue Heimat in den abgelegen Swamps von Louisiana fanden. Dort mischte sich ihre Kultur mit der anderer europäischen Einwanderer --- und mit der der farbigen Einwohner. Akkordeons, Waschbretter, Fiddle, Gitarren und Baßbringen den Drive in die (meist in französischer Sprache) vorgetragen Songs, die die Musiker von MaCajun mit einer beispielhaften Spielfreude zum Besten geben.

Abschluss und Höhepunkt des Abends ist dann eine gemeinsame Session aller Musiker!
Beide Gruppen waren von der Idee sofort begeistert und haben diese Veranstaltung mittlerweile bereits einige Male erfolgreich gestaltet.

Traditionelle irische Musik ist unter der Bezeichnung Irish Folk weltbekannt. Im 17. Jahrhundert entstanden auf der grünen Insel zunächst rhythmische Musikstücke, die ohne instrumentale Begleitung gesungen wurden. Instrumente zur Begleitung kamen bei der irischen Musik erst ab dem 18. Jahrhundert zum Einsatz. Das Liedgut besteht aus Balladen, ausgelassenen Trinkliedern und überlieferten Volksweisen. 

Irische Folk Musik erlebte in den 60er Jahren des letzten Jahrhundertsein fulminantes Comeback. Elemente dieser traditionellen Musikrichtungen fanden Eingang in den Rock, den Blues und in die moderne Popmusik. Musikalische Einflüsse aus den Vereinigten Staaten, die irische Auswanderer mit in die USA brachten, führten zu einem Anwachsen der Popularität des Irish Folk.

 

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