Eine interessante Lösung, hier vorgestellt von Carsten Meins

Was mir seit den Anfängen meiner „Musikertätigkeit“ Kopfzerbrechen bereitet ist die Frage wie nehme ich ein Banjo tontechnisch bei Benutzung einer großen Musikanlage (PA) ab ?
Im Jahre 2007 ist es mir gelungen eine Lösung zu entwickeln die mich klanglich sehr zufrieden stellt. Ich gebe sie hier allen zur freien Nachahmung bekannt, denn ich wünsche jedem Banjo-Picker ein schön klingendes Instrument auf dem Monitor.

Diese Lösung besteht aus folgenden Komponenten:

Bild1 Das Gadget am Banjo

 Bild1: Das Gadget am Banjo,      Bild 2: schem. Aufb. Rückseite,    Bild 3: schematischer Aufbau

ein „Gadget*“ mit gutem Mikrofon (siehe Bild 1) mit dem ich schon sehr Lange unterwegs bin, denn Tonabnehmer beim Banjo klingen nie natürlich (leider auch nicht wenn man viel Geld in die Hand nimmt).
ein Volumenpedal (hier von Unico aus dem Hause Schertler)
ggf. ein Röhrenvorverstärker (siehe Bild 2) der auch einen Insert-Eingang hat

Die Mikrofonalterung am Banjo (Gadget) mit dem schwingend aufgehängtem Mikrofon (Empfehlung Shure Beta 57) ergibt einen sehr natürlichen Klang, keine Handhabungsgeräusche, hohe Rückkopplungssicherheit und ist die Freude aller Tontechniker (siehe Bild 3).

Wenn man mal das Glück hat eine PA nutzen zu können, die der Veranstalter stellt, und der Tontechniker (der hoffentlich sonst nicht nur Punk und Rockbands abmischt) im Saal sitzt und von dort steuert, dann nützt das Volumenpedal mit dem Klinkenstecker leider nichts. Dann benötigt man einen Vorverstärker mit XLR-Ausgang, denn das ist das was die Techniker erwarten (alles andere ist auch Murks und macht nicht wirklich Sinn, bei so langen Kabelwegen). Wichtig dabei ist, dass dieser Vorverstärker einen Insert-Eingang hat. (z.B. Xyz) Dann wird das Volumenpedal dort angeschlossen und der Techniker bekommt in sein Multicore ein Signal, das je nach Bedarf von Banjospieler (z.B. bei Soli oder Fill-Inns) lauter gestellt werden kann. (Schematischer Aufbau s.o.) Es funktioniert wirklich. Diese Lösung ist genial wie einfach, und der Klang überzeugt. Wer mehr dazu wissen möchte oder gar noch Verbesserungsvorschläge hat kann sich gern an mich wenden.

* Gadget - ein Wort, das ich mir aus einen Fantomas-Film geliehen habe (der unvergessene Louis DeFunes – der Herr hab’ ihn selig). Dort war es die Bezeichnung für eine verblüffende Erfindung, eine Konstruktion die zwar irgendwie zum Lachen aussah, aber Ihre Wirkung nicht verfehlte und allgemeine Anerkennung erntete.

Ein zweites Gadget dass ich entwickelte war der „Kapo“ (Capodastro) für den Kontrabass. Damit bin ich allem guten Sitten zum Trotz sogar in der Hamburger Musikhalle aufgetreten. So mutig muss man erstmal sein! Ich habe es nicht patentieren oder schützen lassen, denn diese Erfindung liegt seit dem in der Kiste der Dinge, bei denen lediglich das Überflüssige mit dem Unnützen verbunden wurde

Traditionelle irische Musik ist unter der Bezeichnung Irish Folk weltbekannt. Im 17. Jahrhundert entstanden auf der grünen Insel zunächst rhythmische Musikstücke, die ohne instrumentale Begleitung gesungen wurden. Instrumente zur Begleitung kamen bei der irischen Musik erst ab dem 18. Jahrhundert zum Einsatz. Das Liedgut besteht aus Balladen, ausgelassenen Trinkliedern und überlieferten Volksweisen. 

Irische Folk Musik erlebte in den 60er Jahren des letzten Jahrhundertsein fulminantes Comeback. Elemente dieser traditionellen Musikrichtungen fanden Eingang in den Rock, den Blues und in die moderne Popmusik. Musikalische Einflüsse aus den Vereinigten Staaten, die irische Auswanderer mit in die USA brachten, führten zu einem Anwachsen der Popularität des Irish Folk.

 

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